Integration im Kindergarten – Besonderheiten verständnisvoll annehmen

Autor: S. Benedict-Rux
30. Mai 2017

Kindergartenkindern Autismus erklären

Lotte und Mia sind beide in derselben Kindergartengruppe – und sie sind Freundinnen. Einerseits ist das selbstverständlich, andererseits aber auch nicht, denn Mia spricht nicht und reagiert auch Buch bei amazon ansehen / bestellennicht immer, wenn sie angesprochen wird. Eine andere Art von Kommunikation ist also notwendig, aber vor allem eine Sensibilität und Akzeptanz gegenüber dem Anderssein, das viele Ursachen haben kann.  In diesem Fall liegt es daran, dass Mia Autistin ist.

Aus der Sicht der Kindergartenkindes Lotte erzählt das Buch „Mia – meine ganz besondere Freundin“ von den Besonderheiten dieser Freundschaft, von ihren Herausforderungen ebenso wie von Momenten, in denen die Kinder einander über achtsamen Umgang und kleine Gesten irgendwie doch verstehen und darüber sehr glücklich sind. Integration im Kindergarten – Besonderheiten verständnisvoll annehmen weiter lesen »

Glanz und Gloria

Autor: Gastrezension
16. Mai 2017

Buch bei amazon ansehen / bestellenOder wie man Superreiche sonst noch verherrlichen kann

von August Werner

Statistiken belegen es Jahr für Jahr aufs Neue: 1% der Weltbevölkerung besitzt mehr als der gesamte Rest der Menschheit. Und der Reichtum dieser kleinen Minderheit wächst unaufhörlich weiter. Wie die Hilfsorganisation Oxfam unlängst ermittelt hat, besitzen mittlerweile 8 Männer so viel wie die ärmere Hälfte der Welt. Angesichts dieser Diskrepanz beschäftigte den Berliner Journalisten Dennis Gastmann ernsthaft die Frage, wie denn diese superreiche Oberschicht eigentlich so lebt. In seinem Buch Geschlossene Gesellschaft geht er dieser Frage nach. Der kritische Leser fragt sich: Warum nur? Glanz und Gloria weiter lesen »

Was ist mit Mama los?

Autor: S. Benedict-Rux
28. April 2017

Mit einem Bilderbuch Kindern depressiver Elternteile die Krankheit begreifbarer machen.

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Etwa 20 Prozent der Bevölkerung in der Bundesrepublik erkranken im Lauf ihres Lebens an einer Depression. Es trifft alle Bevölkerungsschichten und Altersgruppen gleichermaßen. Daher liegt es auf der Hand, dass auch Elternteile von kleinen Kindern an Depressionen erkranken – mit Folgen für die gesamte Familie.

Die tiefe Traurigkeit und die Antriebslosigkeit des betroffenen Elternteils hat starke Auswirkungen auf alle Familienmitglieder, Kinder sind jedoch insofern besonders schwer betroffen, da sie oft denken, sie seien schuld am veränderten Verhalten von Mutter oder Vater. Hier setzt das vor wenigen Tagen erschienene Buch „Als Mama nur noch traurig war“ an, denn es erklärt an einer Geschichte kindgerecht das veränderte Verhalten des erkrankten Elternteils und deutet Wege zur  Genesung der erkrankten Mutter an. Was ist mit Mama los? weiter lesen »

Das Buch feiern – lesen fördern

Autor: S. Benedict-Rux
20. April 2017

UNESCO-Welttag des Buches und des Urheberrechts am 23. April

Welttag des Buches LogoSeit mehr als 20 Jahren wird am 23. April der Welttag des Buches und des Urheberrechts gefeiert. Gründe, das Buch und das Lesen zu feiern und zu fördern gibt es viele. Dr. Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission hebt beispielsweise die Brückenbauerfunktion von Büchern hervor: Brücken zwischen Vergangenheit und Zukunft, aber auch die zwischen Generationen oder verschiedenen Kulturen. Es scheint, dass wir heute mehr denn davon profitieren können und müssen, dass Bücher, ob gehört oder gelesen, die Fähigkeit fördern, sich in andere Menschen hineinzuversetzen.
In einer Zeit in der jedes sechste Kind Probleme beim Lesen und Schreiben hat gilt es durch regelmläßiges Vorlesen, durch gemeinsames lesen oder das Verschenken interessanter Kinder- und Jugendbücher jungen Menschen den Eintritt in die Welt der Geschichten und Bücher zu erleichtern – auch, aber nicht nur am Welttag des Buches. Das Buch feiern – lesen fördern weiter lesen »

Kinder- und Jugendliteratur im Bücherfrühling

Autor: S. Benedict-Rux
24. März 2017

Literaturstipendien, Auswahllisten und Leseempfehlungen

Weit weniger Beachtung als Literaturpreise, die Bücher für Erwachsene auszeichnen, erhalten meist Auswahllisten und Preise für Kinder- und Jugendliteratur in den Medien. Schade eigentlich, sind sich doch eigentlich viele darüber einig, wie wichtig gutes Lesefutter für junge Leser ist. So werden beispielsweise traditionell am ersten Tag der Leipziger Buchmesse die Kranichsteiner Literaturstipendien an herausragender Nachwuchsautoren vergeben und die Vorauswahl für den Deutschen Jugendliteraturpreis vorgestellt, der im Herbst auf der Frankfurter Buchmesse in  vergeben wird. Ebenfalls sehr interessante Leseempfehlungen enthält der Leipziger Lesekompass 2017, Kinder- und Jugendliteratur im Bücherfrühling weiter lesen »

Und wieder ist Bücherfrühling…

Autor: S. Benedict-Rux
23. März 2017

Leipziger Buchmesse vom 23.-26.03.17

Jährlich kommen etwa 76.000 bis 82.000 Neuerscheinungen auf den Markt, man kann also durchaus sagen, dass der Buchmarkt unaufhörlich wächst. Es ist eine Vielfalt wie diese, die wir in in diesen unruhigen Zeiten auch besonders brauchen, Bücher auch, die andere Perspektiven aufzeigen, Informationen sichten und aufbereiten, hinterfragen, dazu befähigen sich eine Meinung zu bilden. Erfreulich daher, dass 2016 zum ersten Mal seit 2013 der Umsatz in der Buchbranche wieder gestiegen ist und zwar um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist vor allem dem Bereich der Kinder- und Jungendliteratur zu verdanken, der im vergangenen Jahr ein Wachstum von 9 Prozent  verzeichnete. Neben den ungebrochenen Trends wie Fantasy und Romantasy nimmt auch die Abbildung unterschiedlicher Lebensrealitäten in Kinder- und Jugendbüchern großen Raum ein. Autoren und Verlage greifen zunehmend Themen aus dem Bereich des gesellschaftlichen Wandels auf und übernehmen dabei die wichtige Rolle, Offenheit gegenüber unterschiedlichen Lebensweisen und -entwürfen bei jungen Lesern zu fördern. Und wieder ist Bücherfrühling… weiter lesen »

Leuchtendes Mittelalter

Autor: Gastrezension
20. März 2017

von August Werner

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Es gibt Menschen, auf welche eine solche Reihe Ungemach aus heitrem Himmel fällt, dass sie endlich da stehen und das hagelnde Gewitter über sich ergehen lassen: so wie es auch andere gibt, die das Glück mit solchem ausgesuchten Eigensinne heimsucht, dass es scheint, als kehrten sich in einem gegebenen Falle die Naturgesetze um. So schrieb einst Adalbert Stifter über die ungleiche Verteilung von guten und schlechten Erfahrungen. In diesem Sinne vom Glück heimgesucht ist der mutige und etwas ungestüme Barral, der in der Provence des 12. Jahrhunderts einen unglaublichen Aufstieg erlebt. Leuchtendes Mittelalter weiter lesen »