Literatur-Kategorie: Krimi & Thriller

Amüsante Krimikomödie

/ Autor: S. Benedict-Rux

Buch bei amazon ansehen / bestellenEigentlich hatte sie mit Ihrem Hang zur Dichtung Schauspielerin werden wollen, aber letztlich ist die geschiedene Ellen Sachbearbeiterin im Einwohnermeldeamt geworden, wo sie im Großraumbüro vor sich hin leidet. Gemeinsam mit Ihrer verwitweten Mutter und ihrer 24-jährigen Tochter Amalia wohnt sie seit Ihrer Scheidung in der alten Jugenstilvilla im Odenwald, die ihre besten Tage auch schon lange hinter sich hat. Das Nonnenkloster nennen die Einheimischen Haus der Familie, da Männer dort offenbar nicht gerne gesehen sind.
Doch neuerdings scheint sich daran etwas zu ändern:

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Ahnengeister

/ Autor: Gastrezension

Eine haarsträubende Jagd
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von Bernhard Weber

Mit seinem „Wald der stummen Schreie“ präsentiert der französische Thriller-Autor Jean-Christoph Grangé, vor allem bekannt durch „Die purpurnen Flüsse“, seinem Publikum nun sein achtes Werk. Grangé-typisch dreht es sich auch hier wie immer um brutale Morde und die Abgründe, zu denen Menschen fähig sind.

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Totenschleuse als Appetitanreger

/ Autor: Gastrezension

Lust auf Hähnchenkeulen, Dorsch mit Senfsauce, ein Kraftbrot?
Oder: der Appetit kommt mit dem Lesen

Buch bei amazon ansehen / bestellenvon Andrea Blehová

Liebe, Hass und Mord im Norden? Wohl eher letzteres. Wer aber einen Krimi voller blutiger Todesfälle erwartet, der ist auf der falschen Fährte. Vielmehr bekommt man Hunger beim Lesen, da sich Lykk sehr liebevoll in seinem bereits vierten „Toten“-Krimi dem Thema Essen zuwendet.
Den Leser erwartet kein langer Vorspann, er wird gleich zu Beginn mit einem Leichenfund in der Schleuse konfrontiert.

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Dreizehn. Zehn. Einundsiebzig.

/ Autor: Gastrezension

Ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem am Ende nichts so ist, wie es zunächst scheint

Buch bei amazon ansehen / bestellen  Von Jana-Constanze Münchberger

„Ich schreibe, was mir gefällt!“ Für den Autor Sebastian Fitzek ist das Schreiben von Thrillern wie eine „Therapie“: so lautet auch der Titel seines erfolgreichen Debüts. Er gilt als der neue deutsche Star des Psychothrillers – seine Bücher werden in mehr als 20 Ländern verlegt – und hat mit seiner neuesten Publikation „Der Augenjäger“ erneut ins Schwarze getroffen. Im wahrsten Sinne des Wortes als „schwarz“ lässt sich auch die erste Lesung dieses ‚Spiegel-Bestsellers‘ beschreiben, da sie in absoluter Finsternis in einem der ersten Berliner Dunkelrestaurants stattgefunden hat.
„Dreizehn. Zehn. Einundsiebzig.“ Diese Zahlen sind Teil eines schrecklichen Spiels des  Serienmörders und Augensammlers Frank Lahmann, der Kinder entführt und ihnen das linke Auge entfernt, bevor

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„Die Leute öffnen immer die Tür.“ Gez. W

/ Autor: Gastrezension

Auf der Suche nach einem lautlosen Mörder, der näher ist, als man denkt

Buch bei amazon ansehen / bestellen  Von Katharina Groß

In Amanda Kyle Williams’ Debüt-Thriller „Cut“, der im Original „The Stranger You Seek“ heißt, taucht der Leser in die Welt der selbstbewussten Privatdetektivin Keye Street ein. Laut Klappentext „hat die Autorin für die Street-Serie Kurse bei Brent Turvey, einem bekannten Kriminologen und Profiler genommen, als Privatdetektivin fremde Menschen überwacht und als Gerichtsbotin gearbeitet.“

Street ist einem sadistischen und psychopathischen Serienmörder auf der Spur. Nervenkitzel und detailliert geschilderte, blutige Szenen kommen dabei nicht zu kurz. Daneben spielt das vom Schicksal gezeichnete Eigenleben der Protagonistin eine ebenso große Rolle.

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Krimi: Winterkartoffelknödel

/ Autor: Gastrezension

oder
„Schlechte Bücher schreiben kann ich auch. Vielleicht schaff ich es sogar, gute Bücher zu schreiben. Oder wenigstens lustige“

von Mona-Isabelle Peter

Mit ihrem Erstlingsroman „Winterkartoffelknödel“ ist Rita Falk ihre eigene Prophezeiung definitiv gelungen. Wer auf Grund des Titels ’schwere Kost‘ erwartet, wird allerdings enttäuscht. Literaturkenner werden den Roman als wenig anspruchsvoll beurteilen, dennoch zaubert er dem Leser immer wieder ein amüsiertes Lächeln aufs Gesicht.

Der Franz Eberhofer schiebt als Dorfgendarm in einem kleinen Kaff in Oberbayern eine ruhige Kugel. Er wohnt mit der tauben Oma, dem kiffenden Papa und dem Ludwig (das ist übrigens der Hund vom Franz) auf einem alten Hof. Er im Saustall zusammen mit dem Ludwig und die Oma und der Papa im Haus: ein Mensch wie du und ich. Ihn nervt, wie sein Bruder Leopold, die „Schleimsau“, um den Papa „herumschlawenzelt“. Ihn regt auf, dass der Papa dauernd die Beatles in einer mordsmäßigen Lautstärke hört. Am liebsten würde er da den Plattenspieler abknallen. Und er genießt das gute Essen von der Oma, wofür er auf so einiges verzichten würde.

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Ein Puzzlespiel mit vielen Motiven

/ Autor: Gastrezension

Mit “Felipolis” veröffentlicht Akif Pirincçi einen Detektivroman, in dem der Kater Francis ein weiteres Mal sein Genie unter Beweis stellen muss


von Timo Gutbrod

Francis, der sich selbst inzwischen als „alter Sack“ bezeichnet, könnte sich seinen Lebensabend kaum schöner vorstellen: Faulenzen in der Sonne, eine junge Gefährtin und immer genug Futter und Zuneigung seitens seines “Dosenöffners” Gustav. Die Tage des Detektivs, Kämpfers und (Frauen-)Helden scheinen der Vergangenheit anzugehören. Als jedoch nach einem Streit mit seiner geliebten Sancta sein langjähriger Freund und Gefährte Blaubart auftaucht, scheint es so, als könne es wieder interessant im Revier werden.

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