Preis der Leipziger Buchmesse 2020: Preisträger-Bekanntgabe im Rahmen einer Hörfunk-Sendung

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Autor: S. Benedict-Rux
6. März 2020

Die Bekanntgabe der Gewinner der Preises der Leipziger Buchmesse erfolg trotz Messeabsage am 12. März 2020.

Erstmals in den 16 Jahren des Bestehens des Preises der Leipziger Buchmesse kann die Verleihung des Literaturpreises nicht öffentlich stattfinden. Grund dafür ist die Absage der Leipziger Buchmesse. Die Stadt Leipzig und die Leipziger Buchmesse hatten am 03. März 2020 die Buchmesse abgesagt, weil sie das Risiko für die Gesundheit von Ausstellern, Besuchern und Mitarbeitern der Buchmesse aufgrund der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus als zu hoch einschätzen, beziehungsweise die Auflagen für Großveranstaltung unter diesem Umständen nicht einzuhalten ist.
Dennoch erfolgt am 12.03.2020 die Bekanntgabe der diesjährigen Preisträger. Das gute alte Radio springt sozusagen ein. Im Rahmen der Hörfunk-Sendung „Lesart. Das Literaturmagazin“ des Preis-Medienpartners Deutschlandfunk Kultur wird ab 9:05 Uhr die Jury unter der Leitung von Jens Bisky ihre Entscheidung erläutern und die Gewinner bekannt geben.

Nominiert in der Kategorie Belletristik sind:
• Verena Güntner: Power (DuMont Buchverlag, 10. März 2020)
• Maren Kames: Luna Luna (Secession Verlag,12. August 2019)
• Leif Randt: Allegro Pastell (Verlag Kiepenheuer & Witsch, 5. März 2020)
• Ingo Schulze: Die rechtschaffenen Mörder (S. Fischer Verlag, 4. März 2020)
• Lutz Seiler: Stern 111 (Suhrkamp Verlag, 2. März 2020)

In der Kategorie Sachbuch und Essayistik sind folgende Titel in der Endauswahl:

• Bettina Hitzer: Krebs fühlen. Eine Emotionsgeschichte des 20. Jahrhunderts (Klett-Cotta Verlag, 25. Januar 2020)
• Michael Martens: Im Brand der Welten: Ivo Andrić. Ein europäisches Leben (Paul Zsolnay Verlag, 19. August 2019)
• Armin Nassehi: Muster: Theorie der digitalen Gesellschaft (Verklag C. H. Beck, 28. August 2019)
• Julia Voss: Hilma af Klint – „Die Menschheit in Erstaunen versetzen“. Biografie (S. Fischer Verlag, 26. Februar 2020)
• Jan Wenzel (Hg.) zusammen mit Anne König, Andreas Rost u.a.: Das Jahr 1990 freilegen (Spector Books, 1. November 2019)

Auch die Übersetzer dieser Werke sind mit ihren Arbeiten im Finale:
• Fran Ross: Oreo (dtv Verlag, 20. September 2019), aus dem amerikanischen Englisch von Pieke Biermann
• Clarice Lispector: Tagtraum und Trunkenheit einer jungen Frau. Sämtliche Erzählungen I (Penguin Verlag, 21. Oktober 2019), aus dem brasilianischen Portugiesisch von Luis Ruby
• Angel Igov: Die Sanftmütigen (eta Verlag, 15. Oktober 2019), aus dem Bulgarischen von Andreas Tretner
• George Eliot: Middlemarch. Eine Studie über das Leben in der
Provinz (Rowohlt Verlag,19. November 2019), aus dem Englischen von Melanie Walz
• Charles Baudelaire: Der Spleen von Paris (Rowohlt Verlag, 18. Juni 2019), aus dem Französischen von Simon Werle

Der Preis der Leipziger Buchmesse ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Jeweils 15.000 erhalten die Preisträger der verschiedenen Kategorien, zusätzlich erhalten alle Finalisten je 1.000 Euro.

Quelle: Leipziger Buchmesse

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