Deutscher Buchpreis 2016 – die Longlist ist da

Autor: S. Benedict-Rux
23. August 2016
Copyright: Claus Setzer V.l.n.r.: Sabine Vogel, Christoph Schröder, Lena Bopp, Susanne Jäggi, Thomas Andre, Berthold Franke, Najem Wali

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V.l.n.r.: Sabine Vogel, Christoph Schröder, Lena Bopp, Susanne Jäggi, Thomas Andre, Berthold Franke, Najem Wali

Jury veröffentlicht Liste mit 20 Romanen

Heute gab die siebenköpfige Jury die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2016 bekannt. Jurysprecher und freier Kritiker Christoph Schröder hob die große Bandbreite der Schreibweisen und Themen, sowie die sprachliche Vielfalt der literarischen Werke des  literarischen Jahrgangs heraus. Die Jury habe Spaß daran gehabt, sich durch die Einreichungen zu arbeiten, wird  er weiterhin zitiert.
Die mit Spannung erwarteten nominierten Romane sind, aufgezählt in alphabetischer Reihenfolge:

  • Akos Doma: Der Weg der Wünsche (Rowohlt Berlin, August 2016)
  • Gerhard Falkner: Apollokalypse (Berlin Verlag, September 2016)
  • Ernst-Wilhelm Händler: München (S. Fischer, August 2016)
  • Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald (S. Fischer, August 2016)
  • Bodo Kirchhoff: Widerfahrnis (Frankfurter Verlagsanstalt, September 2016)
  • André Kubiczek: Skizze eines Sommers (Rowohlt Berlin, Mai 2016)
  • Michael Kumpfmüller: Die Erziehung des Mannes (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2016)
  • Katja Lange-Müller: Drehtür (Kiepenheuer & Witsch, August 2016)
  • Dagmar Leupold: Die Witwen (Jung und Jung, September 2016)
  • Sibylle Lewitscharoff: Das Pfingstwunder (Suhrkamp, September 2016)
  • Thomas Melle: Die Welt im Rücken (Rowohlt Berlin, August 2016)
  • Joachim Meyerhoff: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke (Kiepenheuer & Witsch, November 2015)
  • Hans Platzgumer: Am Rand (Paul Zsolnay, Februar 2016)
  • Eva Schmidt: Ein langes Jahr (Jung und Jung, Februar 2016)
  • Arnold Stadler: Rauschzeit (S. Fischer, August 2016)
  • Peter Stamm: Weit über das Land (S. Fischer, Februar 2016)
  • Michelle Steinbeck: Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch (Lenos, März 2016)
  • Thomas von Steinaecker: Die Verteidigung des Paradieses (S. Fischer, März 2016)
  • Anna Weidenholzer: Weshalb die Herren Seesterne tragen (Matthes & Seitz Berlin, August 2016)
  • Philipp Winkler: Hool (Aufbau, September 2016)

Im nächsten Schritt wird die Jury die Romanauswahl auf 6 Buchtitel reduzieren, die Bekanntgabe der dadurch entstehenden Shortlist wird am 20. September erfolgen. Die Preisvergabe erfolgt zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse am 17. Oktober 2016. Dotiert ist der Deutsche Buchpreis mit einem Preisgeld von 25.000 Euro, die anderen fünf Finalisten erhalten je 2.500 Euro. Vergeben wird der Deutsche Buchpreis von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung.

Begleitend zur Veröffentlichung der Longlist-Titel gibt das Fachmagazin Börsenblatt im Verlag der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH, einer Wirtschaftstochter des Börsenvereins das Buch „Die Longlist 2016 – Lesproben“ heraus, das zudem auch Hintergrundinformationen zu den nominierten Roman enthält. Es ist ab kommender Woche im Buchhandel erhältlich, eine interaktive Karte unter www.buchhandlung-finden.de ist bei der Suche nach Buchhandlungen behilflich, die den Titel vorrätig haben.
Wer sofort loshören will, kann auch das Angebot des Onlineradios detektor.fm unter http://www.detektor.fm/deutscher-buchpreis nutzen, wo vertonte Leseproben zur Verfügung stehen.
Sechs Literaturblogs wurden als „Die Buchpreisblogger“ ausgewählt,  die nominierten Titel vorzustellen und kritisch zu begleiten. Ihre Beiträge werden auf Facebook-Seite des Deutschen Buchpreises www.facebook.com/DeutscherBuchpreis zusammengeführt.

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