Deutscher Buchpreis – die 20 Titel der Longlist 2017

Autor: S. Benedict-Rux
15. August 2017

Anwärter auf den „Roman des Jahres“ bekannt gegeben

Alljährlich wird mit großer Spannung die Longlist mit den 20 Buchtiteln erwartet, die die jeweilige Jury aus der Masse der eingereichten Neuerscheinungen für würdig befunden hat, die erste Hürde auf dem Weg zum Deutschen Buchpreis zu überwinden.
Welche Titel hat die jährlich wechselnde Fachjury diesmal in die Vorauswahl genommen? „Allen Büchern gemeinsam ist, dass sie die Jury auf die eine oder andere Art gestochen und gebissen haben – angerührt im besten Wortsinne. Vielleicht wird der Blick auf die Welt mit den Büchern der Longlist 2017 wieder etwas größer, weiter“, wird Jurysprecherin Jurysprecherin Katja Gasser zitiert.

Die Longlist 2017

  • Mirko Bonné: Lichter als der Tag (Schöffling & Co, Juli 2017)
  • Gerhard Falkner: Romeo oder Julia (Berlin Verlag, September 2017)
  • Franzobel: Das Floß der Medusa (Paul Zsolnay, Januar 2017)
  • Monika Helfer: Schau mich an, wenn ich mit dir rede! (Jung und Jung, März 2017)
  • Christoph Höhtker: Das Jahr der Frauen (Weissbooks, August 2017)
  • Thomas Lehr: Schlafende Sonne (Carl Hanser, August 2017)
  • Jonas Lüscher: Kraft (C.H. Beck, März 2017)
  • Robert Menasse: Die Hauptstadt (Suhrkamp, September 2017)
  • Birgit Müller-Wieland: Flugschnee (Otto Müller, Februar 2017)
  • Jakob Nolte: Schreckliche Gewalten (Matthes & Seitz Berlin, März 2017)
  • Marion Poschmann: Die Kieferninseln (Suhrkamp, September 2017)
  • Kerstin Preiwuß: Nach Onkalo (Berlin Verlag, März 2017)
  • Robert Prosser: Phantome (Ullstein fünf, September 2017)
  • Sven Regener: Wiener Straße (Galiani Berlin, September 2017)
  • Sasha Marianna Salzmann: Außer sich (Suhrkamp, September 2017)
  • Ingo Schulze: Peter Holtz (S. Fischer, September 2017)
  • Michael Wildenhain: Das Singen der Sirenen (Klett-Cotta, September 2017)
  • Julia Wolf: Walter Nowak bleibt liegen (Frankfurter Verlagsanstalt, März 2017)
  • Christine Wunnicke: Katie (Berenberg, März 2017)
  • Feridun Zaimoglu: Evangelio (Kiepenheuer & Witsch, März 2017)

Die Bekanntgabe der auf sechs Favoriten reduzierten Shortlist wird am 12. September erfolgen. Zum Auftakt der Buchmesse am 9. Oktober wird der diesjährige Preisträger im Rahmen der Preisverleihung bekannt gegeben.

Der Preisträger des Deutschen Buchpreises erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro, die anderen fünf Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Vergeben wird der Deutsche Buchpreis von der Börsenverein des Deutschen Buchhandels Stiftung.

Leseproben der Longlist-Titel

Begleitend wird das Lesebuch Die Longlist 2017 – Lesproben herausgegeben. Es ist ab kommender Woche im Buchhandel erhältlich und enthält neben Auszügenaus den Romanen auch Informationen zu den Autorinnen und Autoren. Auf der interaktive Karte unter https://www.jetzteinbuch.de/#dbp-leseproben kann man nach Buchhandlungen in der Nähe suchen, die den Titel vorrätig haben.

Die Buchpreisblogger 2017

Auch in diesem Jahr stellen wieder sechs „Buchpreisblogger“ die nominierten Titel des Deutschen Buchpreises vor. Neu ist, dass die Beiträge der Bloggerinnen und Blogger gesammelt auf einem eigenen Blog, dem Deutscher-Buchpreis-Blog vorstellen. Die ersten Blogposts sind bereits online, ab heute stellen die„Buchpreisblogger“ die 20 nominierten Titel des Deutschen Buchpreises vor.

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