Schlagworte: Thriller

Jugendbuch-Tipp: Pageturner zum Thema künstliche Intelligenz

/ Autor: S. Benedict-Rux

Boy in a White Room von Karl Olsberg ist ein packender Thriller für Jugendliche.

Buch bei amazon ansehen / bestellenEr erwacht in einem weißen Raum und hat keine Erinnerung. Wer ist er? Wie ist er hierhergekommen und warum ist er eingesperrt? Wenigstens gibt es in dem Raum eine Computerstimme, die sich Alice nennt und wenn diese ihm auch nicht sagen kann, wer er ist, so kann er mit ihrer Hilfe doch wenigstens im Internet recherchieren und sich die Ergebnisse auf den weißen Wänden anzeigen lassen. Das ist der Ausgangspunkt des Thrillers Boy in a White Room, der sich in teils schwindelerregender Weise um das Thema Identitätsfindung und künstliche Intelligenz dreht.

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Ahnengeister

/ Autor: Gastrezension

Eine haarsträubende Jagd
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von Bernhard Weber

Mit seinem „Wald der stummen Schreie“ präsentiert der französische Thriller-Autor Jean-Christoph Grangé, vor allem bekannt durch „Die purpurnen Flüsse“, seinem Publikum nun sein achtes Werk. Grangé-typisch dreht es sich auch hier wie immer um brutale Morde und die Abgründe, zu denen Menschen fähig sind.

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Dreizehn. Zehn. Einundsiebzig.

/ Autor: Gastrezension

Ein rasantes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem am Ende nichts so ist, wie es zunächst scheint

Buch bei amazon ansehen / bestellen  Von Jana-Constanze Münchberger

„Ich schreibe, was mir gefällt!“ Für den Autor Sebastian Fitzek ist das Schreiben von Thrillern wie eine „Therapie“: so lautet auch der Titel seines erfolgreichen Debüts. Er gilt als der neue deutsche Star des Psychothrillers – seine Bücher werden in mehr als 20 Ländern verlegt – und hat mit seiner neuesten Publikation „Der Augenjäger“ erneut ins Schwarze getroffen. Im wahrsten Sinne des Wortes als „schwarz“ lässt sich auch die erste Lesung dieses ‚Spiegel-Bestsellers‘ beschreiben, da sie in absoluter Finsternis in einem der ersten Berliner Dunkelrestaurants stattgefunden hat.
„Dreizehn. Zehn. Einundsiebzig.“ Diese Zahlen sind Teil eines schrecklichen Spiels des  Serienmörders und Augensammlers Frank Lahmann, der Kinder entführt und ihnen das linke Auge entfernt, bevor

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„Die Leute öffnen immer die Tür.“ Gez. W

/ Autor: Gastrezension

Auf der Suche nach einem lautlosen Mörder, der näher ist, als man denkt

Buch bei amazon ansehen / bestellen  Von Katharina Groß

In Amanda Kyle Williams’ Debüt-Thriller „Cut“, der im Original „The Stranger You Seek“ heißt, taucht der Leser in die Welt der selbstbewussten Privatdetektivin Keye Street ein. Laut Klappentext „hat die Autorin für die Street-Serie Kurse bei Brent Turvey, einem bekannten Kriminologen und Profiler genommen, als Privatdetektivin fremde Menschen überwacht und als Gerichtsbotin gearbeitet.“

Street ist einem sadistischen und psychopathischen Serienmörder auf der Spur. Nervenkitzel und detailliert geschilderte, blutige Szenen kommen dabei nicht zu kurz. Daneben spielt das vom Schicksal gezeichnete Eigenleben der Protagonistin eine ebenso große Rolle.

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Neues Jugendbuchlabel mit brisanten Themen

/ Autor: S. Benedict-Rux

„21st century thrill“ heißt das neue Jugendbuchlabel im Kosmos Verlag, welches Probleme des 21. Jahrhunderts aufgreift und in spannende Pageturner packen will. Diese Jugendbücher können also eine Alternative für junge Leser ab 14 Jahren sein, die mit Fantasy-Literatur weniger anfangen können, als mit einem Thriller. Die ersten vier Bände sind in diesem Monat bereits erschienen und behandeln aktuelle Themen wie Gentechnik, internationaler Terrorismus, Computer-Rollenspiele und Biowaffen.

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Die Buch-Knaller 2008

/ Autor: S. Benedict-Rux

Buch-Knaller 2008

Buch-Knaller 2008

Ein höchst subjektiver Rückblick auf die Bücher des Jahres

Es ist die Zeit der Jahresrückblicke – werfen wir also einen Blick zurück auf die (Lese-)Zeit, die hinter uns liegt.

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Wolfgang Kaes: Das Feuermal

/ Autor: S. Benedict-Rux


Das Feuermal ist der vierte Roman in der Josef-Morian-Reihe. Kriminalhauptkomissar Morian fliegt zu Beginn des Thrillers in den wohlverdienten Urlaub und so ist seine Kollegin Antonia Dix zunächst auf sich alleine gestellt, als sich zwei äußerst auffällige Morde ereignen.

Die Handlung setzt mit einem klassischen Mord ein: Klaus-Hinrich Pelzer, ein Journalist der seine beste Zeit schon lange hinter sich hat, wird von seinem Auftraggeber bei der Übergabe des Recherche-Materials erschossen. Schnell wird klar: Der Täter, ein Mann mit einem auffälligen Feuermal, ist hochintelligent und eiskalt. Bald geschieht ein weiterer Mord. Ein dem Tod geweihter Patient wird in einem Krankenhaus mit Schlangengift ermordet. Wer hat ein Interesse daran, den Mann, der ohnehin noch höchstens zwei Wochen zu Leben hatte zu töten? Und wer bezahlt eigentlich die Rechnung für die Privatpatientenbehandlung, die das Opfer, ein einfacher Knecht, erhalten hat?

Zur gleichen Zeit erhält Max Maifeldt, Privatdetektiv und enger Freund von Morian, den Auftrag ein unbekanntes gestohlenes Dali-Gemälde wiederzubeschaffen und die Liste seiner Vorbesitzer zu ermitteln. Der Auftraggeber verhält sich allerdings höchst sonderbar und reizt Neugier des Detektivs damit um so mehr. Spätestens als sich herausstellt, dass der ermordete Journalist beauftragt worden war, Informationen über Maifeldt zusammenzustellen ist klar, dass der Mann mit dem Feuermal einen perfiden Plan verfolgt. Ist Max nur die Schachfigur in einem grausamen Spiel?

Neben dem Mann mit dem Feuermal steht Max Maifeldt im Zentrum dieses Thrillers, denn die Morde stehen alle im Zusammenhang mit dessen Familie. Der psychopathische Täter versucht Max als Komplizen für seine groß angelegte Rache zu mißbrauchen und er macht keinen Hehl daraus, dass er ihn bestrafen wird, wenn er nicht mitspielt…

Der Spannungbogen wird durch das ganze Buch auf hohem Niveau gehalten – der zu erwartende Showdown fällt relativ gemäßigt aus, lässt aber keine Fragen offen. Besonders erfreulich ist, dass es Kaes gelingt, auch ohne blutrünstige Bilder und übermäßige Brutalität Spannung zu erzeugen. Die Charaktere sind glaubwürdig erzählt, ihre Handlungen nachvollziehbar. Dem Autor ist es gelungen, eine Reihe sehr unterschiedlicher Sympathieträger zu schaffen, in die man sich hineinversetzen kann. Positiv fällt auch der Einbezug kultureller und historischer Hintergründe auf, sowie kleine Verbindungen zur Realität des Lesers, die die Glaubwürdigkeit des Geschehens suggerieren.

Fazit: Ein Thriller mit hohem Unterhaltungswert und sympathischem Personal!

Wolfgang Kaes: Das Feuermal. Thriller, Rowohlt Taschenbuch Verlag 2008

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Bisher in der Reihe erschienen: Todfreunde (2004), Die Kette (2005), Herbstjagd (2006), Das Feuermal (2008).