Schlagworte: Novelle

Liebe und Einsamkeit

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Buch bei amazon ansehen / bestellenDie zufällige Begegnung mit einem einsam wirkendem Jäger inspiriert den Ich-Erzähler, einen Dichter, zu dem Prosagedicht „Das Jagdgewehr“, welches in einer Jagd-Zeitschrift abgedruckt wird. Ein Jäger glaubt sich in dem Gedicht als eben jenen Jäger wiederzuerkennen und schickt dem Dichter  zwei Monate nach dem Abdruck Abschiedsbriefe von drei Frauen: einen von seiner Frau, einen von seiner Geliebten und auch von dessen Tochter.

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Der Schimmelreiter als Graphic Novel

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Buch bei amazon ansehen / bestellenDer Schimmelreiter gilt als Theodor Storms reifstes Meisterwerk. Die im Zeitraum von 1886 bis Anfang 1888 entstandene Rahmennovelle über den als Gespenst herumgeisternden Hauke Haien, lebt von der Spannung zwischen Mythen und Aberglauben einerseits, und dem, durch den Bauernsohn und späteren Deichgrafen Hauke Haien vertretenen Fortschritt. Karikaturist und Comiczeichner Jens Natter hat den Klassiker in Form einer Graphic Novel neu interpretiert.
Seine Graphic Novel will als Ergänzung zur Stormschen Novelle verstanden werden, als visuelle Interpretation.

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Eine Mozart-Novelle von Peter Härtling

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Nach seinen Künstlerromanen über E. T. A. Hoffmann, Robert Schumann und Franz Schubert ist dieses Jahr Peter Härtlings Novelle über den jungen Wolfgang Mozart erschienen. Sie beschreibt einen Ausschnitt von etwa dreieinhalb Jahren, in denen die Familie Mozart ausgedehnte Konzertreisen unternahm. Nachdem Vater Leopold Mozart seine begabten Kinder in Adelskreisen vorgestellt hat, ist man vielerorts in Europa begierig darauf, die außergewöhnlichen Mozart-Kinder musizieren zu hören. Der Vater ergreift die Gelegenheit und reist mit seiner Familie herum, arrangiert Konzerte an Akademien und Höfen. Peter Härtling beschreibt diese Tourneen als eine Schwindel erregende Abfolge von Reisen und Konzerten, in der zu wenig Zeit zum ausruhen und zum spielen bleibt. Aber auch ein Wunderkind ist ein Kind und so versucht sich das Wolferl selber einen Ausgleich zu schaffen. Zum Beispiel in dem er sich den Quintus herbei phantasiert, einen Geist den er zunächst ausschickt um seine Schwester zu necken. Das Reisen, meist in Pferdekutschen, ist anstrengend, die Gagen nicht immer unbedingt üppig und so zehrt dieses Leben an den Kräften der Kinder, die beide schwer erkranken. Nach seiner Genesung ist Wolfgang ein anderer – er ist der Kindheit entwachsen und sein Schabernack treibender Geist für immer verschwunden…

Peter Härtling schildert aus einer leicht distanzierten, aber dennoch liebevollen Perspektive. Seine Beschreibung des Kindes Wolfgang macht Spaß, weil er das Kindliche im Genie immer wieder kaum gefiltert mit einfließen lässt und so einen Gegenpol zur Hetze der Reisen schafft.

Peter Härtling: Das ausgestellte Kind, Mit Familie Mozart unterwegs, Kiepenheuer & Witsch 2007