Schlagworte: Günter Grass

Sechs Jahrzehnte und etwas mehr

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Günter Grass 2015 auf der Leipziger Buchmesse

Günter Grass 2015 auf der Leipziger Buchmesse

Eintauchen in die Welt von Günter Grass

Heute jährt sich der Todestag des Nobelpreisträgers für Literatur, aber auch des Grafikers und Bildhauers Günter Grass (1927-2015), der vor einem Jahr 87-jährig verstorben ist. Zu diesem Anlass treffen sich frühere Weggefährten von Grass am heutigen 13.04.16 ab 18.30 Uhr im Günter Grass-Haus in Lübeck zur „Langen Nacht für Günter Grass“, sprechen über verschiedene Aspekte von Person und Werk des vielseitigen Künstlers und politischen Intellektuellen, der immer wieder auch im positiven wie im negativen Sinn Debatten ausgelöst hatte. Die lange Nacht solle künftig in ähnlicher Form jährlich zum Todestag stattfinden, so der Leiter des Hauses, Jörg-Philipp Thomsa.
Ebenfalls zum ersten Todestag erscheint im Steidl-Verlag die „Trilogie der Erinnerung“,

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Günter Grass verstorben

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Günter Grass auf der Leipziger Buchmesse 2015 ©sbr

Günter Grass auf der Leipziger Buchmesse 2015 ©sbr

Der Literaturnobelpreisträger von 1999 verstarb heute am Montag 13. April 2015, 87-jährig in Lübeck. Seit Erscheinen seines Romans „Die Blechtrommel“ im Jahre 1959 galt Grass als einer der bedeutendsten zeitgenössischen Autoren der Welt. Mit seinem Tod verlieren wir einen streitbaren Künstler und Autor und einen politischen Intellektuellen, der furchtlos für seine Meinung eintrat.
Noch vor Kurzem, auf der Leipziger Buchmesse im März, wo er den jüngst erschienen ersten Band „Freipass“ aus der Reihe „Schriften der Günter und Ute Grass Stiftung“ vorstellte, war er vital und kämpferisch wie eh und je zu erleben gewesen.

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Ein Jonglierkunststück mit Wortbällen und Gedankenspiegeln

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/ Autor: Gastrezension

Günter Grass erklärt in seinem neuen Buch „Grimms Wörter – eine Liebeserklärung“ nicht nur den Brüdern Grimm und der deutschen Sprache seine Liebe

von Christina Urban


Die Gebrüder Grimm gelten als Begründer der Germanistik und geben Günter Grass, handschriftlich auch Graß geschrieben, einen angemessenen Aufhänger für (Auto-)Bio-graphisches. So – oder zumindest so ähnlich – würde wohl Günter Grass eine Rezension seines neuen Werkes einleiten.

Günter Grass nimmt uns mit auf eine Reise ins 18. und 19. Jahrhundert und führt uns auf den Spuren von Jacob und Wilhelm Grimm: Die Arbeit der Brüder Grimm an dem Maßstäbe setzenden ersten Wörterbuch der deutschen Sprache geht nur mühsam voran und droht immer wieder in chaotischen Zettelkästen und Bergen von Zitaten, die den Brüdern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum zugesandt werden, zu ersticken.

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Neues Grass-Buch „Die Box“ entwickelt sich zum Bestseller

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Mit einer Startauflage von 150.000 Exemplaren ist das neue Buch von Günter Grass  Die Box. Dunkelkammergeschichten am 29. August erschienen. Wie verschiedene Medien berichten, wurden seitdem bereits mehr als 65.000 Exemplare an den Buchhandel ausgeliefert. Der Steidl-Verlag plant daher in diesem Jahr noch eine weitere Auflage.

Im Buch versammeln sich auf Wunsch des alten Vaters seine Kinder und erzählen.  In den Gesprächen der Kinder über ihren Vater verarbeitet Günter Grass autobiographische Hinweise auf sein Leben und seine Familie. Mit dabei ist immer die `Box´ ein Fotoapparat, der nicht einfach die Wirklichkeit abbildet, sondern Wünsche, Vergangenheit und Zukunft sichtbar machen kann.

„Der schönste erste Satz“ – Buchanfänge gekürt

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Die Initiative deutsche Sprache und die Stiftung Lesen hatten zu einem Wettbewerb aufgerufen. Von Mai bis September konnten Leserinnen und Leser an der Initivative „Der schönste erste Satz“ teilnehmen. Sie waren aufgefordert den Titel eines deutschsprachigen Buches mit dem nach ihrer Meinungen interessantesten Eingangssatz zu nennen und ihre Wahl zu begründen. Besonders häufig wurden der Anfang von Franz Kafkas „Verwandlung“ und der erste Satz aus Cornelia Funkes „Tintenherz“ vorgeschlagen. Auswahlkriterium war jedoch nicht die Häufigkeit der Nennung, sondern die jeweilige Begründung.

Folgende  Buchanfänge hat die Jury nun als besonders verheißungsvoll ausgewählt:

  1. Günter Grass: Der Butt
  2. Franz Kafka: Die Verwandlung
  3. Siegfried Lenz: Der Leseteufel

Der schönste erste Satz eines Kinderbuches ist für die Jury der Eingangssatz aus Janoschs „Lari Fari Mogelzahn

Weitere Informationen:

Das Buch zum Wettbewerb

Der schönste erste Satz