Schlagworte: Debüt

Krimi: Winterkartoffelknödel

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/ Autor: Gastrezension

oder
„Schlechte Bücher schreiben kann ich auch. Vielleicht schaff ich es sogar, gute Bücher zu schreiben. Oder wenigstens lustige“

von Mona-Isabelle Peter

Mit ihrem Erstlingsroman „Winterkartoffelknödel“ ist Rita Falk ihre eigene Prophezeiung definitiv gelungen. Wer auf Grund des Titels ’schwere Kost‘ erwartet, wird allerdings enttäuscht. Literaturkenner werden den Roman als wenig anspruchsvoll beurteilen, dennoch zaubert er dem Leser immer wieder ein amüsiertes Lächeln aufs Gesicht.

Der Franz Eberhofer schiebt als Dorfgendarm in einem kleinen Kaff in Oberbayern eine ruhige Kugel. Er wohnt mit der tauben Oma, dem kiffenden Papa und dem Ludwig (das ist übrigens der Hund vom Franz) auf einem alten Hof. Er im Saustall zusammen mit dem Ludwig und die Oma und der Papa im Haus: ein Mensch wie du und ich. Ihn nervt, wie sein Bruder Leopold, die „Schleimsau“, um den Papa „herumschlawenzelt“. Ihn regt auf, dass der Papa dauernd die Beatles in einer mordsmäßigen Lautstärke hört. Am liebsten würde er da den Plattenspieler abknallen. Und er genießt das gute Essen von der Oma, wofür er auf so einiges verzichten würde.

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Dorothee Elmiger erhält aspekte-Literaturpreis

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Der 31. aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Debüt geht an Dorothee Elmiger für ihren Roman „Einladung an die Waghalsigen“ der im Dumont Verlag erschienen ist. Die Verleihung des mit 10.000 Euro dotierten Preises an die 25-jährige Schweizer Autorin wird am 7. Oktober auf der Buchmesse stattfinden, am 8.Oktober um 00.00 Uhr werden die Preisträgerin und ihr Buch in der Sendung „aspekte“ vorgestellt.

Dorothee Elmiger wurde 1985 in der Schweiz geboren. Sie studierte am Schweizerischen Literaturinstitut in Bild und ebenfalls ein Semester am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Seit vergangenem Jahr studiert sie Politikwissenschaft in Berlin.

Mehr Informationen finden Sie auf der aspekte-Seite des ZDF

„Heimweg“ – der erste Roman von Harald Martenstein

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Harald Martenstein ist als launiger Kolumnist der ZEIT etlichen Lesern bekannt. Sein Roman „Heimweg“ stand auf der Nominierungsliste für den aspekte-Literaturpreis und wurde mit dem Corine-Debütpreis (Rolf-Heyne-Debütpreis) ausgezeichnet.

Joseph kommt aus russischer Kriegsgefangenschaft ins Nachkriegsdeutschland zurück. Es wundert ihn nicht wirklich, dass ihn seine Frau nicht am Bahnhof abholt, doch mit dem Anblick, den ihn bei der geöffneter Wohnungstür erwartet, hat er nicht gerechnet. Ein Mann öffnet ihm die Tür, die Pistole noch in der Hand und hinter ihm liegt Josephs Frau Katharina angeschossen auf dem Boden.

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