Schlagworte: Daniel Kehlmann

Leo Richters Porträt (Daniel Kehlmann)

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/ Autor: S. Benedict-Rux


Das Doppelporträt von Leo Richter, einem fiktiven Autor aus Kehlmanns Erzählband „Ruhm“, und Daniel Kehlmann erschien erstmals 2008 im ZEITmagazin und ist für die hier vorgestellte Buchausgabe von den Autoren überarbeitet worden.

Eine renommierte Zeitschrift tritt an Leo Richter heran und möchte ein Porträt des bekannten Schriftstellers veröffentlichen. Der Autor sagt zu und bereut es schon in derselben Minute –

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Neues Literaturfestival: „Harbour Front“ in Hamburg

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Rund um den Hamburger Hafen, die Reeperbahn und St. Pauli findet  vom 9. bis 19. September erstmals das „Harbour Front“-Literaturfestival statt. Man wolle „große und wichtige Autoren  präsentieren, die im Herbst mit Neuerscheinungen auf den Markt kommen“, hatte Nikolaus Hansen, Chef des Atrium-Verlages und Initiator im Frühjahr mitgeteilt. In der Tat haben die Initiatoren für ihr internationales Festival eine Reihe namhafter Autoren an die Elbe gelockt.

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Daniel Kehlmann: Ruhm

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/ Autor: S. Benedict-Rux


`Leo Kehlmann´ oder Ein selbstironisches Spiel mit der Identität

Mit Spannung wurde der neue Roman von Bestseller-Autor Daniel Kehlmann erwartet. Wie würde das neue Buch im Vergleich zum Welterfolg „Die Vermessung der Welt“ sein? Auf etwa zweihundert Seiten und in neun Geschichten schreibt Daniel Kehlman darüber, wie Menschen in unserer modernen Zeit ihre Identität bilden, verlieren oder in eine andere Identität wechseln. Dazu erdichtet er sich eine übersichtliche Anzahl an Figuren, darunter Schriftsteller Leo Richter, den „Autor vertrackter Kurzgeschichten voller Spiegelungen und unerwartbarer Volten von einer leicht sterilen Brillianz“. Nicht nur darin kann man die eine oder andere Parallele zu seinem Schöpfer sehen, denn Leo Richter wie Daniel Kehlmann reizt es, einen Roman ohne Hauptfigur zu schreiben.

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Daniel Kehlmann liest…

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Es gehört zur Tradition des Thomas-Mann-Preises, dass die Preisträger am Vorabend der Preisverleihung aus ihrem Werk lesen. Und so stand für Daniel Kehlmann gestern Abend eine Lesung im Audimax der Universität zu Lübeck auf dem Programm.

Der Hörsaal war gut besetzt, wenn auch nicht überfüllt. Plötzlich saß er da, eine schwarz gekleidete Gestalt, alleine in der ersten Reihe. Während die Veranstalter die Lesung eröffneten, schwirrte ein Kamerateam und ein Fotograf um ihn herum. Und dann ging Daniel Kehlmann zum Pult.

Angekündigt worden war, dass Kehlmann aus seinem essayistischen Werk lesen werde, aber der Autor überraschte sein Publikum. Neben dem Vortrag aus seinen Poetikvorlesungen Diese sehr ernsten Scherze, erfrischend komisch in Interviewform geschrieben, las er aus seinem Bestseller Die Vermessung der Welt und aus seinem ersten Roman Beerholms Vorstellung. Wer jetzt hoffte, Kehlmann werde noch aus seinem neuen, im Januar 2009 erscheinenden Roman (Ruhm: Ein Roman in neun Geschichten) lesen, wurde allerdings enttäuscht.  Das Publikum fühlte sich von der lebendigen und mitreißenden Vortragsweise Kehlmanns wunderbar unterhalten und viele Leser nutzten im Anschluß die Möglichkeit sich Bücher signieren zu lassen.

Der Thomas-Mann-Preis wird seit 1975 alle drei Jahre zu Ehren des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann verliehen. Frühere Preisträger waren unter anderem Walter Kempowski, Ruth Klüger, Günter Grass, Marcel Reich-Ranicki, Siegfried Lenz und Uwe Johnson. Zurzeit tobt ein hitziger Streit zwischen Lübeck und München, da der von der Bayerischen Akademie der Künste seit 1950 jährlich verliehene Literaturpreis dieses Jahr überraschend in Thomas-Mann-Preis umbenannt wurde. Preisträger des Müchner Preises ist Peter Handke.

Rezension des Buches  „Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten“ lesen

Thomas-Mann-Preis für Daniel Kehlmann

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Der Autor Daniel Kehlmann erhält den Thomas Mann-Preis 2008 der Hansestadt Lübeck. Ihre Wahl begründet die Jury unter anderem mit folgenden Worten: „Die Ehrung gilt dem scharfsinnigen Essayisten und klugen Geschichtenerzähler, dessen Romane und Novellen mit artistischer Verve und in leichtfüßiger Nachfolge Thomas Manns mit Humor, Ironie und tieferer Bedeutung ihre sehr ernsten Scherze treiben.“Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird alle drei Jahre vergeben, zuletzt 2005 an Walter Kempowski. Die Preisverleihung findet am 18. Oktober statt.

Der 33-jährige Philosoph und Literaturwissenschaftler Kehlmann hatte schon mit Ich und Kaminski einen internationalen Erfolg. Einem breiten Publikum wurde er jedoch erst durch seinen überaus erfolgreichen Roman Die Vermessung der Welt bekannt, welcher in 40 Sprachen übersetzt wurde und der 37 Wochen auf Platz 1 der „Spiegel“-Bestsellerliste stand.

Quelle: Mitteilung der Hansestadt Lübeck