Schlagworte: Buchrezension

Der Schaum der Tage – ein surrealistischer Roman

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Buch bei amazon ansehen / bestellenDer 22-jährige Colin ist vermögend und braucht daher nicht zu arbeiten. Er verbringt seine Tage mit Kultur und Vergnügungen oder aber er erfindet ein Pianocktail, das anhand der auf der Tastatur gespielten Musik köstliche Cocktails mixt. Jeden Montagabend lädt er seinen Freund Chick, der ähnliche literarische Interessen hat wie, er zum Essen ein, auch um ihn, der wirtschaftlich nicht so gut gestellt ist, zu unterstützen. Gemeinsam genießen sie dann das gute Essen, das Colins neuer Koch Nicolas gezaubert hat und reden über dies und das.
Dann lernt Colin auf einem Geburtstagsfest zu Ehren eines Pudels die schöne Chloé kennen

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Die Straße – Dystopie in düstergrau

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/ Autor: Gastrezension

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von Wilko Steffens

Ein namenloser Mann und sein Sohn irren durch eine postapokalyptische Welt, eine Ruine der zerstörten Zivilisation, in der es nur noch eines gibt: Asche. Ein Ziel haben sie nicht. Gleich Angehörigen eines Pariavolkes ist ihre Heimat das unentwegte Wandern (hier: in Richtung Süden), dessen Movens lediglich dem elementarsten Bedürfnis des menschlichen Daseins folgt: Der Suche nach Nahrung.

Es ist die voraussetzungs- und schonungslose Konfrontation mit einer toten Welt bar jeglicher Illusion, der Cormac McCarthys Roman Die Straße seine verzweifelte Intensität verdankt. Zugegeben: Das dystopische Grundgerüst des Textes ist so alt wie die Kulturgeschichte selbst. Selten jedoch wurde es derart konsequent durchdekliniert, was auf mehrere Gründe zurückzuführen ist.

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Fünf Freundinnen auf Pilgerreise

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Buch bei amazon ansehen / bestellenEs begann mit einem gemeinsamen Absacker nach dem Französischkurs. Nun kennen sie sich schon seit fünfzehn Jahren und treffen sich jeden ersten Dienstag im Monat bei ihrem Franzosen im „Le Jardin“: Fünf Frauen im Alter ab Mitte Dreißig, die kaum unterschiedlicher sein könnten und die, wenn sie sich erst heute kennen lernen würden wohl kaum zueinander fänden. Doch die gemeinsamen Jahre haben ihre Freundschaft gefestigt: die hingebungsvolle Eva, die für ihre Familie ihre Karriere als Ärztin aufgegeben hat, die erfolgreiche und scheinbar perfekte Juristin Caroline, die (nahezu) immer positive und quirlige Kiki, die unscheinbare Sekretärin Judith und Estelle, das Luxusweib.
Einmal im Jahr gehen die Frauen gemeinsam auf eine mehrtägige Tour  – doch diesmal ist alles anders. Judith will  nicht mitkommen, sondern – auf den Spuren ihres kürzlich verstorbenen Mannes, der den Weg nicht vollenden konnte – auf dem Jakobsweg nach Lourdes gehen. Keine Frage, die anderen können die Freundin auf diesem schwierigen Weg nicht allein gehen lassen und so kommen letztendlich alle mit.

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Familiendrama mit Licht am Ende des Tunnels

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Kalender bei amazon ansehen / bestellen Es ist schon spät am Abend, als die Spezialistin für Psychotraumatologie und alleinerziehende Mutter zweier pubertierender Töchter Eliane Hess ins Krankenhaus gerufen wird. Dort „wartet“ ihr neuer Patient auf Sie: Yves, 8 Jahre alt und voraussichtlich einziger Überlebender eines Autounfalls. Was als fröhlicher Familienausflug zur Betrachtung der totalen Sonnenfinsternis am 11. August 1999 geplant war, endet tragisch: Die Eltern und die Schwester des Jungen sind an Ort und Stelle verstorben, noch kämpfen die Ärzte um das Leben des größeren Bruders, jedoch ohne große Hoffnung. Einzig Yves ist, wie durch ein Wunder, körperlich nahezu unverletzt. Die Unfallursache ist rätselhaft: Neben Sekundenschlaf scheint auch Absicht, also ein erweiterter Suizid möglich, da am Tatort keinerlei Bremsspuren zu finden sind.

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Ahnengeister

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/ Autor: Gastrezension

Eine haarsträubende Jagd
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von Bernhard Weber

Mit seinem „Wald der stummen Schreie“ präsentiert der französische Thriller-Autor Jean-Christoph Grangé, vor allem bekannt durch „Die purpurnen Flüsse“, seinem Publikum nun sein achtes Werk. Grangé-typisch dreht es sich auch hier wie immer um brutale Morde und die Abgründe, zu denen Menschen fähig sind.

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Ein vielversprechender Blick hinter die Fassade

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/ Autor: Gastrezension

Philipp Lahm liefert nicht nur Anleitung, sondern auch emotionales Spiegelbild seiner selbst

Buch bei amazon ansehen / bestellenVon Hannes Huttinger
Vielen von uns ist mit Sicherheit in Erinnerung geblieben, für welch großen Aufruhr die Veröffentlichung von „Der feine Unterschied“ gesorgt hat. „Ich finde es nicht glücklich, dass er als aktueller Spieler über Trainer in der Öffentlichkeit urteilt. Das steht niemandem zu. Das habe ich ihm auch gesagt“, lauteten die Worte des Bundestrainers Joachim Löw, nachdem er wiederholt auf die Publikation angesprochen wurde.
Und in der Tat ist es durchaus nachvollziehbar, wenn man sich die Frage stellt: Wie kommt ein 28-jähriger Fußballer darauf, bereits so früh eine Autobiographie zu veröffentlichen? Hat er  nichts Besseres zu tun? Heißt es in der heutigen Fußballwelt nicht immer, dass Profifußballer ständig unterwegs und im Stress sind?
In 16 Kapiteln versucht Philipp Lahm diesen provozierenden Fragen

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Mein Haus, meine Seele

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/ Autor: Gastrezension

„Wenn Wände sprechen könnten…“

Buch bei amazon ansehen / bestellenvon Lisa Köder

In Tatiana de Rosnays aktuellem Briefroman „Das Haus der Madame Rose“ taucht der Leser in die Welt einer alten Dame ein, die in dem vom Wandel gezeichneten Paris um den Erhalt ihres Hauses kämpft.

Paris 1868: Die Stadt wird unter Kaiser Napoleon III. und seinem Präfekten, Baron Haussmann, in Schutt und Asche gelegt. Ganze Stadtteile werden dem Erdboden gleich gemacht

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