Literatur-Kategorie: Krimi & Thriller

„Die Leute öffnen immer die Tür.“ Gez. W

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/ Autor: Gastrezension

Auf der Suche nach einem lautlosen Mörder, der näher ist, als man denkt

Buch bei amazon ansehen / bestellen  Von Katharina Groß

In Amanda Kyle Williams’ Debüt-Thriller „Cut“, der im Original „The Stranger You Seek“ heißt, taucht der Leser in die Welt der selbstbewussten Privatdetektivin Keye Street ein. Laut Klappentext „hat die Autorin für die Street-Serie Kurse bei Brent Turvey, einem bekannten Kriminologen und Profiler genommen, als Privatdetektivin fremde Menschen überwacht und als Gerichtsbotin gearbeitet.“

Street ist einem sadistischen und psychopathischen Serienmörder auf der Spur. Nervenkitzel und detailliert geschilderte, blutige Szenen kommen dabei nicht zu kurz. Daneben spielt das vom Schicksal gezeichnete Eigenleben der Protagonistin eine ebenso große Rolle.

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Krimi: Winterkartoffelknödel

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/ Autor: Gastrezension

oder
„Schlechte Bücher schreiben kann ich auch. Vielleicht schaff ich es sogar, gute Bücher zu schreiben. Oder wenigstens lustige“

von Mona-Isabelle Peter

Mit ihrem Erstlingsroman „Winterkartoffelknödel“ ist Rita Falk ihre eigene Prophezeiung definitiv gelungen. Wer auf Grund des Titels ’schwere Kost‘ erwartet, wird allerdings enttäuscht. Literaturkenner werden den Roman als wenig anspruchsvoll beurteilen, dennoch zaubert er dem Leser immer wieder ein amüsiertes Lächeln aufs Gesicht.

Der Franz Eberhofer schiebt als Dorfgendarm in einem kleinen Kaff in Oberbayern eine ruhige Kugel. Er wohnt mit der tauben Oma, dem kiffenden Papa und dem Ludwig (das ist übrigens der Hund vom Franz) auf einem alten Hof. Er im Saustall zusammen mit dem Ludwig und die Oma und der Papa im Haus: ein Mensch wie du und ich. Ihn nervt, wie sein Bruder Leopold, die „Schleimsau“, um den Papa „herumschlawenzelt“. Ihn regt auf, dass der Papa dauernd die Beatles in einer mordsmäßigen Lautstärke hört. Am liebsten würde er da den Plattenspieler abknallen. Und er genießt das gute Essen von der Oma, wofür er auf so einiges verzichten würde.

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Ein Puzzlespiel mit vielen Motiven

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/ Autor: Gastrezension

Mit “Felipolis” veröffentlicht Akif Pirincçi einen Detektivroman, in dem der Kater Francis ein weiteres Mal sein Genie unter Beweis stellen muss


von Timo Gutbrod

Francis, der sich selbst inzwischen als „alter Sack“ bezeichnet, könnte sich seinen Lebensabend kaum schöner vorstellen: Faulenzen in der Sonne, eine junge Gefährtin und immer genug Futter und Zuneigung seitens seines “Dosenöffners” Gustav. Die Tage des Detektivs, Kämpfers und (Frauen-)Helden scheinen der Vergangenheit anzugehören. Als jedoch nach einem Streit mit seiner geliebten Sancta sein langjähriger Freund und Gefährte Blaubart auftaucht, scheint es so, als könne es wieder interessant im Revier werden.

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Ingrid Noll: Kuckuckskind – eine Rezension zum 75sten

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/ Autor: S. Benedict-Rux


Ingrid Noll wurde am 29. September 1935 als Tochter eines deutschen Arztes in Shanghai geboren. Im Jahr 1991 erschien ihr erster Roman, „Der Hahn ist tot“, und wurde ein großer Erfolg. Ihr Markenzeichen sind Romane, die wirken als seien sie von leichter Hand geschrieben, eine Mischung aus Kriminalroman und Familiendrama  und oft mit einer guten Portion tiefgründigem und schwarzen Humor gewürzt. Morgen wird die auflagenstarke deutsche Kriminalautorin 75 Jahre alt.

Nachfolgend eine Rezension ihres Romans „Kuckuckskind“, der in diesem Jahr als Taschenbuch erschienen ist.

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Deutscher Krimipreis 2010

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Der deutsche Krimipreis ist der älteste deutsche Krimipreis und wird seit 1985 vergeben. Ausgezeichnet werden Kriminalromane, die „inhaltlich originell und literarisch gekonnt dem Genre neue Impulse verleihen“. Folgende Krimis hat die Jury aus Kritikern, Literaturwisschenschaftlern und Buchhändlern ausgezeichnet…

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Europäischer Krimipreis für Henning Mankell

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Henning Mankell ist Träger des ersten  Europäischen Preises für Kriminalliteratur, dem „Ripper Award“. Der schwedische Krimiautor erhält den mit 11 111 Euro dotierten Preis am 2. März in Unna. Etwa 10.000 Krimileser hatten den Schriftsteller auf dem Krimifestival „Mord am Hellweg“ zu ihrem Favoriten gekürt. Der Europäische Krimipreis soll in Zukunft alle zwei Jahre verliehen werden.

Literarische Notizen aus dem Januar

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/ Autor: S. Benedict-Rux

Peter-Huchel-Preis 2009

Mit dem Peter-Huchel-Preis für deutschsprachige Lyrik wird dieses Jahr Gerhard Falkner ausgezeichnet. Hölderlin Reparatur heißt der Lyrikband, der nach Ansicht der Jury „die Möglichkeiten sublimen Sprechens in einer Zeit beschädigter Sprachwelten“ erkundet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird Falkner am 3. April, dem Geburtstag Peter Huchels, verliehen.

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