Mein E-Book-Reader und ich

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Autor: S. Benedict-Rux
3. Mai 2016

Neulich war es dann mal wieder soweit, ich hatte von einem Verlag ein E-Book als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Kein Problem, wofür habe ich mir denn vor Jahren schon einen E-Book-Reader gekauft?! Eben!
Also flugs das Ding geschnappt und den Power-Knopf gedrückt, um das E-Book auf den Reader zu überspielen. Ähm, okay. Wie soft, wenn ich ihn benutzen will ist der Akku leer – also erst mal wieder laden.
Irgendwie schaffe ich es, den Reader immer so selten zu nutzen, dass der Akku sich bis zur nächsten Nutzung schon wieder entladen hat. Woran mag das bloß liegen?
Nein, nein ich hab nichts gegen Technik (immerhin blogge ich ja, oder?) und ehrlich gesagt finde ich es auch toll, beispielsweise unterwegs im Nahverkehr zwei Dutzend Bücher mitnehmen zu können. Noch praktischer finde ich es auf längeren Reisen: ein bisschen Lektüre für die Arbeit, ein paar Urlaubsschmöker und vielleicht auch noch ein Wörterbuch und ein Reiseführer über das Urlaubsland. Wollte ich das alles in Papierform mitnehmen, hätte ich ganz schön was zu schleppen. Und im Rucksack wäre kaum noch Platz für all die anderen wichtigen Dinge.
Und doch – wenn ich es mir aussuchen kann, würde ich immer eher zum echten Buch aus Papier greifen, ganz besonders, wenn ich es nicht einfach nur lesen, sondern mit dem Text arbeiten will. Klar es gibt eine Markier- und Kommentarfunktion, für die es mir allerdings erheblich an Geduld mangelt, denn ich will ja schließlich so schnell wie möglich weiterlesen. Ich will jetzt auch gar nicht von den ganzen sinnlichen Eindrücken reden, vom Duft des Papiers und der sanften Glätte… es ist einfach so, dass mein Gehirn einfach analog arbeitet. Wo war nochmal die Stelle, als der Typ zu ihr sagt… – ein Griff, ich schlage das Buch auf und bin höchsten ein bis zwei Seiten von jener besagten Stelle. Bei wie viel Prozent des Ebooks war das noch?

Habt ihr auch einen E-Book-Reader? Wie sind eure Erfahrungen?

 

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Kerstin Scheuer

Spannend, wie unterschiedlich manche Erfahrungen sein können. Ich liebe meine eReader. (Ja, ich habe tatsächlich mehrere.) Und ich schätze besonders die Markier- und Kommentarfunktion sehr. So kann ich mir die wichtigsten Stellen inklusive meiner Gedanken dazu ganz einfach in einer netten .txt-Datei auf den Laptop ziehen und damit arbeiten. Ich würde bs auf ganz seltene Ausnahmen das eBook stets dem Papierbuch vorziehen.

Ich überlege mir einen E Reader zu kaufen.Weiss auch noch nicht,was für mich besser ist.

Auch wenn ich „echte“ Bücher liebe, habe ich auch meinen E-Book Reader sehr zu schätzen gelernt, vor allem wenn man unterwegs ist. Und wenn der mich nervt, kann ich immer noch zum guten alten Buch greifen 🙂

Mit der Markierfunktion stimm ich dir zu, das ist mir auch zu umständlich! Ich benutze meinen E-Book Reader (Kindle Paperwhite) sehr gerne, allerdings kann er „echte“ Bücher nicht ersetzen. Besonders auf Reisen hat mein Kindle sich bewährt. Kaum zu glauben, wie ich mich früher abgeschleppt habe 😀

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