Bilderbuch-Enten von Eric Carle

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Autor: S. Benedict-Rux
13. April 2007

Das bekannteste Bilderbuch von Eric Carle dürfte wohl „Die kleine Raupe Nimmersatt“ aus dem Jahr 1969 sein. Kinder lieben diesen Kinderbuch-Klassiker um eine kleine Raupe, die sich durch Berge von Leckereien fressen muss, damit sie ein wunderschönder Schmetterling werden kann.

Der preisgekrönte Kinderbuchautor und Illustrator hat seitdem eine Vielzahl an weiteren Bilderbüchern veröffentlicht und viele Preise für sein Werk erhalten. Für das hier vorgestellte Kinderbuch „10 kleine Gummienten“ (2005) hat sich Carle von einer Zeitungsmeldung inspirieren lassen, nach der 1992 eine Ladung Badewannenspielzeug über Bord gegangen und zum Teil an weit auseinander liegenden Küsten angeschwemmt worden ist.

Seine Geschichte lässt er schon bei der Herstellung der Gummienten einsetzten. Sie werden verpackt und auf ein Schiff verladen. Bei einem Sturm fällt eine Kiste ins Meer und 10 kleine Enten fallen heraus. Da schwimmen sie nun, treiben in verschiedene Himmelsrichtungen und begegnen daher auch sehr unterschiedlichen Tieren. Die zehnte Ente hat wohl das größte Glück, trifft sie doch auf eine Entenfamilie die sie aufnimmt.

Eric Carle hat das Bilderbuch in der für ihn so typischen farbenfrohen und anregenden Collagetechnik illustriert. Spielerisch werden Zahlen und Richtungen geübt und als kleines Bonbon gibt die zehnte Ente auf der letzten Seite auf „Knopfdruck“ ein Geräusch von sich, dass an ein Quietscheentchen erinnert…

Eric Carle: 10 kleine Gummienten, Aus dem Amerikanischen von Edmund Jacoby, Gerstenberg 2005

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