Kinderbuch-Empfehlungen …

30. Januar 2009, 17:21:15

… vom Arbeitskreis  für Jugendliteratur e.V.

Der Empfehlungskatalog DAS KINDERBUCH ist in der 6. völlig überarbeiteten Auflage erschienen und soll Eltern, Pädagogen und Bibliothekaren bei der Auswahl von Kinderbüchern behilflich sein. (Weiterlesen »)

Der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung…

26. Januar 2009, 16:03:51

… geht 2009 an Uwe Tellkamp!

Nach dem Deutschen Buchpreis erhält der in Dresden gebürtige Schriftsteller für seinen Roman Der Turm den Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung. Der mit 15.000 EUR dotierte Preis wird ihm am 1. November in Weimar verliehen.

Die Jury würdigt Tellkamps Gesellschafts-, Bildungs- und Zeitroman als  “literarischen Gedächtnisort” in dem der Autor den Verfall der DDR minutiös beschreibt.

Preisträger früherer Jahre waren unter anderem Louis Begley (2000), Norbert Gstrein (2002), Daniel Kehlmann (2006) und Ralf Rothmann (2008).

Quelle: www.kas.de

Immer noch lesenswert: “Fahrenheit 451″

26. Januar 2009, 08:47:28


Die Erstausgabe dieses Science Fiction-Klassikers erschien 1953  in New York. Fahrenheit 451 gehört wie George Orwells 1984 (1945) und Aldous Huxleys Schöne neue Welt (1932) in die Reihe jener Anti-Utopien, in denen die Freiheit des Individuums durch die Gleichmacherei eines totalitären Staats vernichtet wird.

Ray Bradbury schildert in seinem Roman eine Zukunftsgesellschaft, in der die Menschen durch Dauerberieselung aus Radio und Fernsehwänden manipuliert und vom Nachdenken abgehalten werden. So soll verhindert werden, dass die Menschen realisieren, dass sie nicht wirklich glücklich sind.  Hatte die Gesellschaft einst freiwillig aufgehört zu lesen, da es viel einfacher war die angebotene Unterhaltung zu konsumieren, so gelten Bücher nun als Unruhestifter und sind deshalb verboten. (Weiterlesen »)

Gotthold Ephraim Lessing (280. Geburtstag)

22. Januar 2009, 07:30:16

Am 22. Januar 1729 wurde G. E. Lessing als drittes Kind des Pastors Johann Gottfried Lessing und seiner Frau Justina Salome geboren. Mit seinem wachen Geist und seinem scharfen Verstand fiel der junge Lessing früh auf. Durch eine Art  Stipendium konnte er die Fürstenschule St. Afra in Meißen besuchen. Anschließend nahm Lessing  seine Studien auf, die er 1752 mit dem Magister an der Universität Wittenberg abschloß. Doch er hatte keine akademische Laufbahn im Sinn, sondern wollte freier Schriftsteller werden. (Weiterlesen »)

Eva König – die letzte Liebe G.E. Lessings

19. Januar 2009, 18:28:49


Sie war die letzte Liebe Gotthold Ephraim Lessings – Eva König, die Witwe seines Freundes des Seidenhändlers Engelbert König in Hamburg. Petra Oelker zeichnet in ihrer Biographie das Leben dieser außergewöhnlichen und starken Frau nach.

Es dauerte einige Jahre und unzählige Briefe bis die Liebenden 1776 im Alten Land in der Nähe von Hamburg heirateten. Eva König wollte Lessing ihre Hand nicht eher geben, als bis sie dafür gesorgt habe, dass sie ihre vier Kinder durch das Erbe abgesichert hatte. Zu diesem Zweck reiste sie in der Kutsche von Hamburg nach Wien, um dort die Seidenmanufaktur und die Tapetenfabrik entweder zu großem Erfolg zu führen oder die Schulden zu tilgen und die König´schen Fabriken gewinnbringend zu verkaufen. (Weiterlesen »)

Buchtipp: Bestattung eines Hundes (Thomas Pletzinger)

12. Januar 2009, 08:28:56


Thomas Pletzingers Romandebüt wurde mit dem Förderpreis zum Rheinischen Kulturpreis ausgezeichnet und stand auf der Auswahlliste für den letztjährigen aspekte-Literaturpreis. Bestattung eines Hundes ist ein gleichsam spannender wie tiefsinniger Roman mit einigen Überraschungen.

Daniel Mandelkern ist Mitte Dreißig, Ethnologe und arbeitet als freier Kulturjournalist. Seit er in der Redaktion seiner Frau Elisabeth arbeitet, fängt ihre Beziehung an sich zu verändern. Für private Gespräche bleibt einerseits keine Zeit mehr, andererseits möchte Elisabeth ein Kind von Daniel. Aber auch dieses Wochenende wird keine Zeit für Gespräche über Lebensentwürfe sein, denn Elisabeth schickt den wenig begeisterten Daniel an den Luganer See, um den erfolgreichen Kinderbuchautor Dirk Svensson zu treffen. (Weiterlesen »)

Das Frustjobkillerbuch

5. Januar 2009, 16:27:10


Welches sind Ihre guten Vorsätze für das Jahr 2009? Abnehmen, mehr Sport treiben, weniger Streß? Oder vielleicht lieber gleich einen neuen Job suchen, weil der jetzige Arbeitsplatz, ihr ungerechter Chef und die nervigen Kollegen Sie so frustrieren? Und Sie dafür auch noch viel zu schlecht bezahlt werden?

Es ist egal für wen Sie arbeiten, ist die provokante These der Autoren Volker Kitz und Manuel Tusch. Wenn Sie einfach nur den Job wechseln, nehmen Sie ihre Probleme mit. Am Anfang werden Sie vielleicht zufrieden sein, aber bald werden sich die Grundmuster der Frustspirale wiederholen. Um die Spirale zu durchbrechen, müssen sie an Einstellungen und an Ihrem Verhalten arbeiten, so Kitz und Tusch. (Weiterlesen »)